Mitmachen

Hally-Match: Cross-over-Ansatz
Beim Hally-Match achten wir darauf, dass immer zwei Tandems auch über Kreuz miteinander im Austausch stehen. Das Modell fußt auf einem Reverse Ansatz, der davon ausgeht, dass eine mentorierte Person niemals ausschließlich eine empfangende, lernende Rolle, sondern immer auch zugleich eine führende einnehmen kann. 
Reverse Mentoring lebt von einem Rollen Switch innerhalb der vertrauensvollen Beziehung zwischen Mentor und Mentee und birgt somit den notwendigen Perspektivwechsel, was das gegenseitige Verständnis für Haltung und Sichtweise des jeweils anderen ermöglicht.
Immer zwei Tandems finden sich zu Vierer-Teams zusammen, bei denen wir darauf achten, dass diese divers aufgestellt sind. Wie beim Myzel in der Pilzwelt entsteht dank dem Austausch zwischen beiden Mentees und beiden Mentoren neben dem entsprechenden Lern-Effekten eine Binnen-Vernetzung, die auch für den Erfahrungsaustausch mit Blick auf das jeweilige Mandatsgewinnungsprojekt wertvolle Unterstützung bietet.

Wer kann mitmachen
Mitmachen kann grundsätzlich jede ambitionierte Führungspersönlichkeit mit mindestens 3 Jahren Praxis-Erfahrung in einem Aufsichts- und Kontrollgremium. Darunter verstehen wir auch Gremien im Non-Profit-Bereich bspw. aus dem Bereich der ehrenamtlichen Arbeit sowie Stiftungsgremien. 
Tatsächlich legt Hallymasch Wert darauf, dass, wer sich als Mentee bewirbt, neben einem Mindestmaß an Gremienerfahrung auch ehrenamtliches Engagement nachweisen kann. 
Darüber hinaus sollte jede/r Mentee konkretisieren können, was er oder sie an den Tisch bringt. Darunter verstehen wir eine USP, die über die gängige Verschlagwortung – wie beispielsweise Digitalisierung und Leadership – hinausgeht. 
Wer bei Hallymasch mitmischen möchte, sollte außerdem die eigene Motivation für den Wunsch, in einem Aufsichtsrat mitzuarbeiten, klar benennen zu können. Im Idealfall geht dies über den formulierten Anspruch, Erfahrungswissen weitergeben zu wollen, weit hinaus. 

Finanzierung
Die Finanzierung der Durchführung des Mentorings erfolgt über zwei Wege:
Partner, die den Gedanken das Board Mentorings unterstützen und sich für die Professionalisierung von Aufsichts- und Kontrollgremien stark machen möchten, haben Gelegenheit, mit ihrem Logo und Unternehmensprofil auf der Website von Hallymasch gegen eine Visibility-Fee von xxx € zzgl. 19% USt. sichtbar werden.

Mentees, die von dem Board Mentoring in erster Linie profitieren, zahlen einen Matching Beitrag von insgesamt x.xxx EUR zzgl. 19% USt. –
Der Großteil dieses Betrages gehen an den Mentor/die Mentorin.

Durchführung
Die Tandempartner vereinbaren jeweils individuelle Termine, zu denen sie sich zu einem jeweils einstündigen Online-Meeting zusammenfinden. Idealerweise finden diese Treffen in einem regelmäßigen Rhythmus statt. Bewährt haben sich Treffen, die einmal pro Monat. Ergänzt werden diese Treffen durch Supervidierung der Vierer-Teams 1 x pro Quartal. Amtsdauer eines Mentorings ist auf 6 Monate angelegt. Durch den Rollen Switch verdoppelt sich die Anzahl der Treffen, also 12. 

Coaching versus Mentoring
Die Grenzen zwischen Coaching und Mentoring verlaufen zumeist fließend. Bei einem Coaching wird ein zu erreichendes Ziel oder ein zu lösendes zu Problem im Vorfeld klar definiert, auf das Coach und Coachee gemeinsam hinwirken. Das Coaching verläuft über einen meist kürzeren Zeitraum. Das sehr konzise Hinarbeiten auf ein bestimmtes Ziel bringt es mit sich, dass manchmal zwischenmenschliche bzw. psychodynamische Aspekte nicht so zum Tragen kommen wie dies in einer vertrauensvollen Mentoring Beziehung der Fall sein kann. Auch ist ein Coach vielmehr eine Person, die der gecoachten Person wie ein Sparringspartner zur Seite steht, während ein Mentor/eine Mentorin durchaus auch konkrete Ratschläge vor dem Hintergrund des eigenen Erfahrungswissen geben kann. Im Coaching wird versucht, den Coachee dazu zu veranlassen, Lösungen aus sich selbst heraus zu generieren. Finden sich Coaching-Aspekte immer auch in einer Mentoring Beziehung wieder.